Technikbotschafter unterstützen Computerneulinge im Seniorenalter

Für Menschen im Seniorenalter, die sich mit dem Computer noch schwer tun, gibt es einneues Angebot. Im Projekt www inklusiv hat die Interessengemeinschaft
Sehgeschädigter Computerbenutzer (ISCB)
Technikbotschafter ausgebildet, die sich bereits im Seniorenalter befinden, und ihr Wissen gerne an andere Senioren, für die der Computer noch ein Brief mit sieben Sigeln ist, weitergeben möchten.

Die blinden oder sehbehinderten „erfahrenen alten Hasen“ im Computerbereich helfen anderen betroffenen Senioren bei der Einrichtung ihres Computers mit kostenloser Sprachausgabe sowie Großschriftsoftware und schulen bei den ersten Schritten in die digitale Welt, z.B. im Umgang mit dem Internet und
E-Mail.

Einen Technikbotschafter in seiner Nähe findet man über folgende Internetseite:

http://www-inklusiv.iscb.de/botschafterliste.htm

Ulrich Hanke, erreichbar unter 04131 / 157095, beantworte gerne alle Fragen zu diesem Angebot und hilft ebenfalls bei der Vermittlung eines Technikbotschafters gerne weiter.

Weihnachtsgrüße und ein großes Dankeschön!

Heute ist Weihnachten, für Viele der Höhepunkt der Staaten Zeit, wie man in Bayern so schön sagt. Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen und Euch, also allen Lesern dieses Blogs und auch den vielen Menschen, denen ich bei den verschiedenen Veranstaltungen, die ich in München und zusammen mit dem Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund rund um das Thema Apple für Blinde und Sehbehinderte organisiere, regelmäßig treffe bzw. im vergangenen Jahr getroffen habe, ein ruhiges und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen!

Genießt die kommenden Tage und lasst die Technik und alles rund um Apple auch mal ein bisschen in den Hintergrund treten, sind doch gerade in der Weihnachtszeit viele andere Dinge wichtiger, auf die es eigentlich viel mehr ankommt und ohne die unser Leben deutlich ärmer und weniger lebenswert wäre…

Mit den Treffen rund um unsere technischen Spielzeuge oder Hilfsmittel legen wir wieder im Januar 2015 so richtig los, mit neuer Kraft, neuem Tatendrang, neuen Ideen und Neugierde und hoffentlich auch gut erholt.

Bis dahin wünsche ich euch eine gute Zeit und sage Dankeschön dafür, dass ihr die Veranstaltungen und diese Seite so toll nutzt, unterstützt und annehmt, ich hoffe, dass es im neuem Jahr genauso weiter geht!

Raumklangbasiertes Leitsystem von Microsoft

Microsoft hat ein Leitsystem für sehbehinderte und blinde Menschen entwickelt, das mit Hilfe von räumlich angeordneten Klanghinweisen die Navigation in der Umgebung ermöglichen soll. Mit Hilfe von Bluetooth-Beacons, die ebenfalls für die Navigation herangezogen werden, soll das System verfeinert werden.

Die Klanghinweise werden über ein Knochenleit-Headset wiedergegeben, so dass die Ohren durch die Kopfhörer nicht verdeckt und weiter auch die Geräusche aus der Umgebung wahrgenommen werden können.

Die Richtung und Position, in die sich die sehbehinderte Person bewegt, wird mittels eines Windows-Phones und dessen GPS- und Bluetooth-Anbindung ermittelt.

Ein großer Nachteil des Systems ist jedoch, dass entlang des zurückzulegenden Weges Bluetooth-Beacons und WLAN vorhanden sein muss, um eine genaue Ortung zu ermöglichen.

Mehr Informationen zu diesem neuen Ansatz der Navigation für Blinde und Sehbehinderte, welche Versuche dazu durchgeführt wurden und wie es zukünftig damit weitergehen soll, gibt es z.B. bei Golem.de

Persönlich kann ich mir nicht vorstellen, jemals eine solche Art Leitsystem einzusetzen. Ich finde es technisch ziemlich umständlich und unflexibel, alleine die Tatsache, dass die Navigation nicht nur rein mit dem Telefon möglich ist, macht das System für mich zu einer Insellösung, die in der Praxis so nie oder nur ganz selten Verwendung findet. Da verlasse ich mich lieber weiter auf die Hilfe und Unterstützung meines Blindenführhundes, der bringt mich auch ohne WLan und Bluetooth-Beacons ans Ziel.

Das ist neu in Puncto Bedienungshilfen in iOS 8 – Marco zehe EDV-Beratung

Marco hat auf seinem Blog einen Artikel darüber veröffentlicht, was neu im Bezug auf Bedienungshilfen in das gestern erschienene iOS 8 eingebaut wurde. Der Artikel kann hier gelesen werden:

http://www.zehe-edv.de/2014/09/17/das-ist-neu-in-puncto-bedienungshilfen-in-ios-8/

Ich habe natürlich auch bereits das Update auf iOS 8 durchgeführt und muss sagen, dass ich bis jetzt keine größeren Probleme festgestellt habe. Das ist aber nur der erste schnelle Eindruck, sicher werden sich noch die einen oder anderen Probleme zeigen, ganz normal für ein neues großes Software-Release.

Vereinfachte Bedienung von Google Drive Docs Apps für sehbehinderte Menschen

Mit Google Docs können mehrere Menschen online gleichzeitig an ein und demselben Dokument arbeiten, für viele Situationen eine sehr praktische Angelegenheit. Eine solche Zusammenarbeit kann aber auch schon mal unübersichtlich werden, selbst für sehende Personen, vor allem aber auch für sehbehinderte oder blinde Menschen. Google hat aus diesem Grund nun bei Google Docs nachgebessert und die Useability für Personen mit eingeschränktem Sehvermögen verbessert.

Einige Neuerungen für die Online-Anwendungen Docs, Sheets und Co sind, laut Google, dass die Anwendungen nun besser mit externen Eingabehilfen wie einer Braillezeile klarkommen. Auch Screenreader sollen nun besser mit den Google-Drive-Apps, Textdokument, Tabelle und Pr sentation zusammenarbeiten. Hier gibt es nun auch Rechtschreibvorschläge sowie eine Kommentar- und Revisionsfunktion.

In den jeweiligen Drive-Apps wird vom Screenreader nun angesagt, wenn eine andere Person das Dokument betritt oder verlässt, ob Änderungen vorgenommen wurden und wo im Dokument die Änderungen vorgenommen wurden. Durch neue Keyboard-Shortcuts soll die Verwendung der Web-Applikationen zusätzlich erleichtert werden.

Schön, dass auch Google auf die Belange sehbehinderter Menschen eingeht und etwas an der Benutzerbarkeit seiner Web-Apps verbessert. Wie weit die Drive-Apps für blinde oder sehbehinderte Menschen jedoch sinnvoll und produktiv nutzbar sind, muss sich noch zeigen, oft sinde derartige Arbeitsumgebungen noch schwierig für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen verwendbar.

Aufbaukurs zum iPhone-Handbuch von TIBS

Die Technische Informations- und Beratungsstelle für Blinde und Sehbehinderte des Blinden- und Sehbehindertenbundes in Hessen e.V. hat den siebten Aufbaukurs für seine Handbuchreihe rund um das iPhone veröffentlicht.

Im siebten Kurs wird besprochen, wie mit der App Voice Dream Reader Daisy-Bücher und andere Textdokumente auf das iPhone übertragen und dort bearbeitet werden können, wie man Podcasts abonniert und abspielt, cocktails selbst nach Rezept mixt, ein Quiz-Spiel bedient und wie man immer auf dem aktuellen Stand der ALDI-
Süd-Angebote bleibt.

Der neue Aufbaukurs 7 mit 4 Stunden kann für 15,90 Euro erworben werden. Weiterhin sind auch noch alle anderen Aufbaukurse, sowie das grundliegende iPhone Handbuch selbst, lieferbar. Alle Aufbaukurse zusammen erhalten Sie zum Preis von
50 € und das Komplettpaket bestehend aus dem iPhone-Grundhandbuch 2014 und allen Aufbaukursen gibt es für 105 € inklusive Versand.

nähere Informationen unter dem Link http://www.tibsev.de/tibs/Produkte/Handbuecher.htm, per Mail über die Adresse info@tibsev.de oder telefonisch unter 06181 / 956663.

Tablets lernen Blindenschrift

Die Unternehmer Kristina Tsvetanova und Slavi Slavev arbeiten mit ihrer Firma Green Vision an einer Möglichkeit, Braille-Schrift auf Tablets darzustellen, um Menschen mit Sehbehinderungen den mobilen Zugang zur Informationsgesellschaft zu erlauben.

„Das Ziel von Green Vision ist es, die digitalen Inhalte für blinde und schwer sehbehinderte Menschen zugänglich zu machen und so die Qualität ihres Lebens zu verbessern“, erklärt Tsvetanova.

Die beiden aus Bulgarien stammenden Wiener Unternehmer arbeiten mit Green Vision an einer speziellen Folie, die auf Tablets geklebt wird und die Anzeige von Braille-Schrift ermöglicht. „Auf der Folie können winzige Blasen erzeugt und wieder zum Verschwinden gebracht werden, die zur Darstellung eines Acht-Punkte-Braille-Codes genutzt werden“, erklärt Tsvetanova. Details zur technischen Funktionsweise können die Unternehmer derzeit nicht liefern, da Patentverfahren am Laufen sind. Bis Ende des Jahres soll ein erster vollwertiger Prototyp eines Tablets entstehen. Die Kopplung der Folie an die Tablets erfolgt mittels eines eigenen Controllers, der in die Geräte integriert werden muss. Wer die Hardware-Partner sind, will Green Vision noch nicht verraten.

Damit das System funktioniert, wird eine Konvertierungs-Software auf dem Gerät installiert, die Textdateien in den Braille-Code umwandeln kann. Das Programm soll mit Android-, iOS und Windows kompatibel sein. Auch eine Browser-Anwendung zur Anzeige von Inhalten aus dem Netz ist in Arbeit. Die Verzögerung bei der Anzeige von konvertiertem Text beträgt laut den Entwicklern dabei lediglich einige Sekunden. Green Vision arbeitet auch an einem eigenen Open-Source-Betriebssystem speziell für blinde Nutzer, für das Dritthersteller auch Apps entwickeln können. Eine Anpassung der Technik auf Smartphones ist vorerst nicht geplant. „Wir behalten die Möglichkeit aber im Hinterkopf“, sagt Tsvetanova. Neben der Möglichkeit, Text in Braille auszugeben, soll auch die Eingabe für Blinde erleichtert werden.

„Wir wollen auch Perkins-Style-Keyboards, mit denen Braille geschrieben werden kann, integrieren“, so Tsvetanova weiter.

Bei der Ausarbeitung ihrer Idee arbeitet Green Vision eng mit der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs zusammen. „Auch bei der Entwicklung unserer Prototypen werden wir uns dort Input holen. Auf die Idee, eine Tastatur auf Basis derselben Blasen wie bei der Folie zu entwerfen, hat uns etwa ein blinder Schüler gebracht“, so die Unternehmensgründerin. Die Folie, mit der die Blindenschrift angezeigt wird, ist laut Tsvetanova äußerst widerstandsfähig und benötigt während der normalen Lebensdauer eines Tablets keinerlei spezielle Pflege. Bei der Herstellung der Komponenten des Green Vision Systems wird auf ressourcenschonende Produktionsverfahren zurückgegriffen. „Die Nutzer sollen ein vollwertiges, personalisiertes Tablet erhalten, das zudem umweltfreundlich ist“, sagt Tsvetanova.

Das Interesse am System von Green Vision ist groß. So wurde das Unternehmen mit dem Nachhaltigkeitspreis 2014 des T-Mobile Innovations- und Nachhaltigkeitsfonds ausgezeichnet. Auch den Social Impact Award hat Green Vision heuer bereits erhalten. Neue Geldgeber sind den beiden Gründern des Unternehmens aber nach wie vor willkommen. „Green Vision ist eine Sozialinnovation, die das Ergebnis unserer Leidenschaft für Innovation und Soziale Veränderung darstellt“, sagt Tsvetanova. Bis wann das Produkt marktreif ist, kann aus heutiger Sicht noch nicht abgeschätzt werden. Das hängt auch von möglichen Geldgebern ab. „Erst wenn wir einen funktionierenden Prototypen haben, können wir uns um neue Investitionen beziehungsweise Förderungen bewerben“, so die Unternehmens-Mitbegründerin.

Sight City 2014 – Ein grober Überblick über verschiedene neue Hilfsmittel

Im Newsletter BBSB-Inform des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes, wurde eine Zusammenfassung im Bereich Hilfsmittelneuigkeiten der Sight City 2014 veröffentlicht. Diese Zusammenfassung möchte ich auch gerne hier posten:

„Martina Lerch, Hilfsmittelberaterin und Low Vision Trainerin beim BBSB in München, brachte von ihrem SightCitsy-Rundgang wieder Infos für BBSB-Inform mit:

Vom 14. bis 16. Mai fand die nunmehr 12. SightCity im Sheraton-Hotel in Frankfurt statt. Rund 130 Firmen aus dem In- und Ausland präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen.

Wie in den Jahren zuvor lässt sich beobachten, dass Bildschirmlesegeräte immer öfter auch über eine Vorlesefunktion verfügen. Es gibt inzwischen zahlreiche Geräte mit dieser Kombination. Ein Hersteller kombinierte eine el. Lupe mit Vorlesefunktion, die mit einer großen Einheit bestehend aus Bildschirm und Kreuztisch kombiniert werden kann (Prodigi, Hersteller Humanware, deutscher Vertrieb vermutlich durch Reinecker Vision).

Auch Tablets und Smartphones werden immer öfter zum Lesen oder Vorlesen verwendet. So gibt es Kombinationen aus einer Kamera und dem iPad oder Android-Tablets oder einem Bildschirm. (E-bot, Hersteller HIMS, noch kein deutscher Vertrieb, spricht bis jetzt kein Deutsch).

Für Tablets und Smartphones gibt es inzwischen zahlreiche Anwendungen speziell für sehbehinderte und blinde Nutzer. Das Spektrum umfasst Apps wie el. Lupen, Strichcodeleser, Navigation und Orientierung.

Elektronische Lupen gibt es zahlreich auf dem Hilfsmittelmarkt. Die Displaygrößen variieren, manche haben einen Handgriff (zum Einklappen), andere einen Standfuß. Die Zoomax Snow 7 HD hat ein 7-Zoll-Display, damit lassen sich auch Gegenstände in der näheren Ferne betrachten, z.B. in einem Regal. Vertrieb in Deutschland: Reinecker Vision und Handytech.

Auch werden Daisy-Player multifunktionaler, auch Multifunktionsplayer genannt. Das Gerät Blaze E2 (HIMS) verfügt über eine Vorlesefunktion. Dabei wird der Text, ähnlich wie bei einem Smartphone, über die eingebaute Kamera aufgenommen und mit einer synthetischen Sprache wieder gegeben. Es gibt dafür auch ein kleines Stativ, um den Abstand einzuhalten. Ein deutscher Vertrieb steht noch nicht fest. Preis: ca. 500 Euro.

Eine der gezeigten Braillezeilen hat den Screenreader NVDA bereits an Bord (Alva 640 Comfort, Fa. Optelec).

Die elektronische Blindenschriftmaschine eBrailler Cosmo ist zugleich ein Brailledrucker, der über USB sowohl an den PC (Windows) als auch an den Mac angeschlossen werden kann. (deutscher Vertrieb: Vistac Preis: ca. 2500 Euro, Software Duxbury ca. 400 Euro). Diese Maschine erlaubt auch das Korrigieren von Buchstaben.

Die ActiveBraille (Handytech) hat ein spezielles Programm für Braillenoten an Bord (nicht neu) .

Für Musiker auch interessant sind die Programme GoodFeel (Braille) und LimeLighter, bei dem Musiknoten vergrößert und mit veränderten Kontrasten auf einem Tablet dargestellt werden können.

Zwei Geräte der Firma Beckmann, Curatur 701 bzw. Physiotur, erlauben es seheingeschränkten Physiotherapeuten, Reizstromtherapien selbständig durchzuführen. Die Geräte verfügen über eine Sprachausgabe.

Die Firma Comde möchte in Zusammenarbeit mit dem Verein Anderes Sehen Kindern den Zugang zum Langstock erleichtern. Kinderlangstöcke können kostenfrei bei Comde bestellt werden. Um den Langstock persönlicher zu gestalten, kann das Oberteil des Stockes farblich individuell gewählt werden (blau, rot, gelb, grün, silber, anthrazit).

Langstöcke mit Verzierungen in Form von Schmucksteinen und Ringen an den Griffen und Stockkugeln in Form von Fußbällen, Erdkugeln etc. präsentierte die Firma B&M.

Einen Prototyp eines Rollators mit Hindernisanzeige durch Vibration zeigte das Institut für technische Medizin der Hochschule Furtwangen. Die Hindernisanzeige durch Vibration erfolgt entweder durch die Handgriffe des Rollators oder einen Bauchgurt.

Die italienische Firma Sistech zeigte einen Thermostat, der mittels einer App über das iPad mit VoiceOver gesteuert werden kann. Es gibt keinen deutschen Vertrieb.

Die Firma Siemens zeigte eine Waschmaschine mit tastbarer Schablone und Quittungstönen. Es ist das Modell iQ 390. Die Schablone und eine barrierefreie Gebrauchsanweisung können über den Händler bezogen werden.

Die Webbox der Firma Technik für Alle erlaubt einen Zugriff auf Online-Angebote (Websites, Internetradio etc.) ohne PC.

Das Landeshilfsmittelzentrum Dresden hat neue tastbare Spiele aus Holz im Sortiment, z.B. Kniffel.

Die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig hat neue Reliefbücher im Sortiment, z.B. einen Kunstführer.

Der Knochenleitkopfhörer AfterShockz mit Bluetooth ermöglicht die Nutzung eines Kopfhörers, ohne dass die Außengeräusche ausgeblendet oder abgedeckt werden. Preis ca. 120 Euro, Vertrieb durch DHV, Vistac u.a.

SecondSight präsentierte sein Argus II Retina Prothesensystem. Es dient dazu, einem Erblindeten einen elektronischen Seheindruck zu vermitteln. Der Sehnerv muss dazu intakt sein.

Auch Leit- und Informationssysteme aus dem In- und Ausland wurden gezeigt.

Bei rund 130 Firmen und Organisationen und zahlreichen gezeigten Produkten kann dieser Bericht nur einen groben Überblick geben.

Die nächste SightCity findet vom 20.-22. Mai 2015 statt.

Mit Fragen wenden sich LeserInnen aus Bayern an die Hilfsmittelberatungen des BBSB. Kontaktdaten unter http://www.bbsb.org/ratgeber/hilfsmittel.“

Vielen Dank an Martina Lerche für diese Zusammenfassung“

Bundesregierung will Urheberrechtsausnahmen für Blinde umsetzen

Im DVBS Online Newsletter vom 16.05.2014 mit dem Titel Ausnahmen…“ wurde folgende erfreuliche Nachricht verbreitet:

Bundesregierung will Urheberrechtsausnahmen für Blinde umsetzen

Wie der IT-Nachrichtendienst heise online gestern mitteilte, will die Bundesregierung das Abkommen über Urheberrechtsausnahmen für Blinde und sehbehinderte Menschen unterzeichnen. Dafür müsse das deutsche Recht nur wenig geändert werden. Die Bundesregierung will den Vertrag von Marrakesch, das Abkommen über Urheberrechtsausnahmen für Blinde und sehbehinderte Menschen, unterzeichnen. Er wurde im Rahmen der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) ausgehandelt und Ende April bereits von der EU abgesegnet. Im Juni soll er unterzeichnet werden. Durch den Vertrag soll der Zugang zu veröffentlichten Werken für blinde, sehbehinderte oder anderweitig lesebehinderte Personen verbessert werden. Dafür sollen die Vertragsstaaten ihre Urheberrechtsgesetze so verändern, dass urheberrechtlich geschützte Bücher auch ohne Zustimmung der Rechteinhaber in für Blinde und Sehbehinderte lesbare Formate überführt werden können. Diese Sonderformate sollen auch verbreitet und im Internet den behinderten Menschen zugänglich gemacht werden dürfen. Im deutschen Urheberrechtsgesetz existiert bereits in Paragraf 45a eine Schrankenregelung für behinderte Menschen. Demnach ist es zulässig, ein Werk für Behinderte zu vervielfältigen und zu verbreiten, allerdings nicht zu Erwerbszwecken. Daher müsse das deutsche Recht nur wenig geändert werden, teilt die Bundesregierung mit. Der Kreis der begünstigten Personen müsse erweitert und die Regelung auch auf Legasthenie erweitert werden. Zudem müsse auch das Recht berücksichtigt werden, Werke im Internet öffentlich zugänglich zu machen. (Quelle: heise online, 14.5.2014, http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesregierung-will-Urheberrechtsausnahmen-fuer-Blinde-umsetzen-2188964.html“>

Quelle: http://www.dvbs-online.de/nl568.htm

Artikel über die ersten Gehversuche und die Bedienung für Blinde unter Windows Phone 8.1

Dass Smartphones mit iOS und Android gut von blinden und sehbehinderten Menschen genutzt werden können, ist hinlänglich bekannt. Aber wie sieht es mit der Zugänglichkeit von Windows Phone aus?

Einen interessanten Artikel, der auf diese Frage eingeht, hat Marco Zehe in seinem Blog veröffentlicht. Darin spricht er viele interessante Dinge an und vergleicht die Möglichkeiten der Nutzung von Windows Phone 8.1 mit den bereits bestehenden Lösungen unter iOS und Android. Sein Fazit ist letztlich, dass ein guter Anfang gemacht ist, dass aber auch noch Einiges getan werden muss, um Smartphones mit Windows Phone auch gut nutzbar für blinde und sehbehinderte Menschen zu machen.

der komplette Blogeintrag von Marco kann hier gelesen werden:

http://www.zehe-edv.de/2014/05/12/erste-gehversuche-mit-windows-phone-8-1/